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In eigener Sache

Über uns

Jeden Mittwoch werden neben unseren Prüf- und Wartungsarbeiten an den Vermittlungssystemen und der Nebenstellentechnik, die Geräuschemission, einst in den Hauptverkehrsstunden hochbelasteter Vermittlungstechnik, mit geschalteten Verkehrsquellen (Telefone und Prüftechnik )  hörbar nachgeahmt.

         

          

Mit unserer Vereinsarbeit auf dem Gebiet der historischen Kommunikation leisten wir einen funktionellen Beitrag für unsere Stadtgeschichte.

Unser Museum in der Hutungstraße 51/52 ist jeweils mittwochs von 10.00 – 14.00 Uhr für Besucher geöffnet. Telefonisch sind wir ebenfalls am Mittwoch unter der Cottbuser Telefonnummer 4857694 zu erreichen.

Gerne auch unter der Emailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Jeder interessierte kann sich bei uns melden, und sei es nur zu einer technischen Führung oder gar Mitarbeit.

Nicht mehr benötigte Telefontechnik, Telefone, technische Dokumentationen, Unterlagen, Bücher etc. zum genannten  Thema nehmen wir gerne in Augenschein.

 

 

Fernmeldemuseum Cottbus

Günter Rehs

 

 

Die umfassende Einführung der digitalen Vermittlungstechnik in den 90er-Jahren bedeutete das “Aus“ für die verschiedensten Systeme der Nebenstellen-, Orts-und Fernvermittlungstechnik analoger Bauart im Verantwortungsbereich des Fernmeldeamtes Cottbus ( FMA ) der Deutschen Post. 

 

Historische Technik zu bewahren veranlasste viele Mitarbeiter des ehemaligen FMA Cottbus, eine repräsentative Sammlung der geschichtsträchtigen Technik des Fernmeldewesens unserer Region als Parcours der Telekommunikationsgeschichte erlebbar zu erhalten.  

Interessierte Freunde  traten 2002 dem Heimatverein Cottbus e.V. bei und gründeten die Arbeitsgruppe  Fernmeldetechnik. Die  Mitglieder der AG bauten mit sehr viel Elan und Sorgfalt in vielen Freizeitstunden ein  Kleinod der Fernmeldegeschichte auf.

 

Ein neues, kleines Technikmuseum mit reichlichen Facetten rund um das gute alte Telefon hat sich damit in Cottbus etabliert und bietet  einen  geschichtlichen Beitrag zur  Entwicklung der Nachrichtentechnik  in der Region um Cottbus.

 

In einem nachgestalteten Wählersaal haben wir Nebenstellen-, Ortsamts-, Fernamts-, Übertragungs-, Sirenensteuer-, Stromversorgungs- und Fernschreibtechnik sowie diverse Apparate- und Prüftechnik untergebracht. Auf Grund nicht mehr vollständig verfügbarer Dokumentationen war für eine Inbetriebsetzung alter Systeme das Wissen und die Kreativität erfahrener ehemaliger Post- und RFT-Techniker gefragt.

In den zurückliegenden  Jahren sind Vermittlungs-Systeme S22, S 26, S29, S34, S50K, S57, S63, S65 wesentliche Teile der Knotenvermittlung,der Übertragungstechnik sowie Nebenstellen- und Fernamtstechnik detailgetreu aufgebaut und mit der SWFD-Übergangstechnik in Betrieb gesetzt worden.Die liebevoll überholten Fernschreiber funktionieren mit dem Telexsystem TW55  zuverlässig.

 

 

             

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 11:56 Uhr